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Mobbing

Mobbing wird als eine konfliktbeladene Kommunikation oder Handlung zwischen einzelnen oder mehreren Beteiligten verstanden, bei der die betroffene Person unterlegen ist und von einer oder mehreren Personen wiederholt und systematisch, oft über einen längeren Zeitraum, schikaniert, ausgegrenzt oder direkt oder indirekt angefeindet wird.

Mobbing kann in bestimmten Kontexten mit Machtmissbrauch und/oder Diskriminierung zusammenhängen. Darüber hinaus kann Mobbing auch im Internet stattfinden („Cybermobbing“), beispielsweise über Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats, Communities oder auch in Videokonferenzen. 

Es ist nicht immer einfach, Mobbing zu identifizieren. Es kommt nicht nur auf die Art der Vorfälle, sondern auch auf deren Häufung oder Systematik an. Meinungsverschiedenheiten, arbeitsbezogene Spannungen oder persönlichen Antipathien bedeuten nicht automatisch Mobbing, sondern sind Ausdruck von Konflikten, die auch ohne Mobbing existieren können.

Mögliche Ausprägungen von Mobbing können beispielsweise sein:

  • systematische Verbreitung von diskreditierenden Gerüchten, Fotos oder Videos
  • systematische Verbreitung persönlicher oder intimer Daten und Informationen,
  • systematische Ausgrenzung einzelner oder ganzer Personengruppen,
  • systematische Verweigerung von studien- oder arbeitsrelevanten Informationen,
  • Beleidigungen, ehrverletzende und demütigende Behandlung.

Die Auswirkungen für Betroffene sind oft schwerwiegend und reichen von psychischer Belastung bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen.

Die Universität zu Köln lehnt jegliche Form von Mobbing ab. Sie stellt transparente Verfahren zur Prävention und Intervention bereit und bietet qualifizierte Beratung für Betroffene an.  

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